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Aktuelles

Fachtag Holz statt Beton?! am 20. Juni 2022

In der Trägerschaft des Landkreises Schaumburg wurde vor kurzem die größte Schule Norddeutschlands in Holzbauweise errichtet - die Hildburgschule/Integrierte Gesamtschule in Rinteln. Dabei wurde der Entwurf des Wettbewerbssiegers, der Architekten Bez + Kock aus Stuttgart, realisiert. Der Schulbau ist ein hervorragendes Beispiel, um die Themen nachhaltige Baukultur und -qualität sowie modernes Bauen mit Holz in Norddeutschland mit Expertinnen und Experten zu erörtern. Die Veranstaltung richtet sich an Architektinnen und Architekten, Studierende, Handwerksbetriebe und die interessierte Öffentlichkeit. 

Anmeldungen für die Präsenz- oder Hybridteilnahme nimmt die Schaumburger Landschaft bis zum 06.06.2022 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen. 

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Offene Ateliers 2022

Kunst hautnah erleben und dabei mit Künstlern ins Gespräch kommen, das kann man am 16. und 17. Juli 2022 im Schaumburger Land.

In einer Galerie oder in einem Museum wirken Bilder, Plastiken und Objekte, trotz geschickter Platzierung und bester Beleuchtung, manchmal einsam und fehl am Platz, weil sie ihren ursprünglichen Zusammenhang verloren haben oder weil sie sich gegen ganz andersartige Werke behaupten müssen. Man merkt ihnen an, dass dieser Ort der Präsentation nicht der Ort der Entstehung ist. Und da der Künstler in einer Galerie oder in einem Museum meist nicht neben seinem Werk steht und Erklärungen abgibt, fehlen dem Betrachter oft auch wichtige Informationen zum Verständnis eines Werkes. Keine noch so gute Beschriftung, kein lehrreicher Ausstellungskatalog mit Lebensdaten und Portraitfoto, kann die wirkliche Begegnung mit dem Schöpfer und seiner Lebens- und Arbeitswelt ersetzen. Die klassische und beste Möglichkeit, einen Künstler und sein Werk kennenzulernen, ist der Atelierbesuch.

Schaumburger Künstlerinnen und Künstler geben Interessierten die Gelegenheit, sie am Samstag, dem 16., und am Sonntag, dem 17. Juli 2022, jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr, in ihren privaten Räumlichkeiten und Ateliers zu besuchen.

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Geschichte Schaumburgs in 30 Objekten

Dinge und Gegenstände aus alter Zeit sind faszinierend. Sie binden unsere Erinnerungen und prägen unsere Identität. Es sind die materiellen Hinterlassenschaften, in denen die Geschichte greifbare Gestalt annimmt und physisch präsent wird. 

Ein Kupferbeil aus Steinbergen, eine traditionelle Hochzeitstracht aus Lindhorst oder die leichteste Bierflasche der Welt aus Obernkirchen: Anhand von 30 ungewöhnlichen historischen Objekten aus verschiedenen Museen Schaumburgs erzählt dieses Buch die Geschichte des Schaumburger Landes – von der Steinzeit bis in die Gegenwart. So weit der historische Bogen gespannt wird, so unterschiedlich sind die Dinge: Sensationelle archäologische Funde wechseln mit Alltagsobjekten, Hoheitszeichen mit persönlichen Gegenständen, jahrhundertealte Kunstschätze mit Relikten der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ab. Die Objekte stammen zum größten Teil aus heimischen Museen und Archiven und wurden von dem Fotografen Jürgen Herschelmann effektvoll in Szene gesetzt.

Inspiriert von der bahnbrechenden »Geschichte der Welt in 100 Objekten« (2011) von Neil McGregor beschreiben die versammelten Artikel nicht nur die Beschaffenheit und Herkunft der einzelnen Gegenstände. Denn die Objekte tragen die Geschichte nicht nur in sich, die Autorinnen und Autoren machen sie lebendig und erzählen anschaulich von der Kultur, aus der sie stammen, von den Kriegen und Konflikten, die zu ihrer Zeit ausgefochten wurden, von den Menschen, denen sie einst gehörten. 

Insofern eignet sich der Band gut als Überblick: Er wendet sich an ein breites Publikum, das keine enzyklopädische Vollständigkeit sucht, sondern auf originelle und unterhaltsame Weise in die Schaumburger Geschichte eingeführt werden möchte.

Geschichte Schaumburgs in 30 Objekten. Herausgegeben von Lu Seegers, Frank Werner, Stefan Brüdermann im Auftrag der Schaumburger Landschaft, Reihe: Kulturlandschaft Schaumburg Bd. 26, Wallstein Verlag, 189 S., 60 Abb., geb., 17 x 24 cm, ISBN 978-3-8353-3982-8, € 22,00. 

„Lust“ op Platt – UrSolar gewinnt Plattsounds-Finale in Stadthagen

Der Song „Lust“ wurde von der Jury zum besten plattdeutschen Lied des Jahres 2021 gekürt. Die Sieger aus Hannover erhalten 1.500 Euro. Elf Bands aus ganz Niedersachsen spielten vor begeistertem Publikum – fast 900 Zuschauer im Livestream


Die Band UrSolar aus Hannover hat das Finale des Plattsounds Bandcontests im Kulturzentrum Alte Polizei in Stadthagen gewonnen und darf sich über 1.500 Euro Preisgeld freuen. „Fassungslos. Das ist ein unfassbar geiler Erfolg, mit dem wir heute nicht gerechnet haben, um ehrlich zu sein!“, sagte Gitarristin Natalie Palsa. „Obwohl niemand von uns platt spricht, ist es schön, dass die Leute gemerkt haben, wie dolle wir Bock auf den Song und den Contest hatten. Und dass wir dies authentisch zeigen konnten.“ Auch die anderen Teilnehmer*innen haben UrSolar imponiert. „Respekt vor den Mitbewerber*innen. Alle waren super. So viel Abwechslung, einfach genial!“

Vor rund 100 Besuchern in der Alten Polizei in Stadthagen und fast 900 Zuschauern im Livestream begeisterte die Band mit ihrem Song, der damit nun zum besten plattdeutschen Lied des Jahres gekürt wurde. „Die Siegerband macht 'Lust' op Platt. Und so heißt auch der Titel, mit dem UrSolar sich in unser Herz gespielt hat“, sagte Jurorin Denise M'Baye. „Wenn sich Gefühl mit Humor und Charisma paart. Dann möchte man diesen Song mit Ohrwurmpotential mitsingen. 'Man ik föhl dat in mien Bost, ik heff Lust.'“ Insgesamt traten elf Bands im Rennen um den Titel an und spielten jeweils einen Song aus den Genres Rock, Pop, Indie, Punk und Singer-Songwriter.

Martens & Talea machten den 2. Platz
1.100 Euro Preisgeld sicherten sich Martens & Talea aus Emden und Großheide mit dem 2. Platz auf dem Siegertreppchen. Ihr Song „Bidder Enn“ überzeugte sowohl Jury als auch Publikum. Das Duo hatte sich extra für den Contest zusammengetan. „Meine Erfahrung und ihr Charme und ihre Stimme“, sagte Sven Martens, „das hat den Song rund gemacht.“

Dritter Sieger bei Plattsounds 2021: Stepdragon
Auf dem dritten Platz landeten Stepdragon aus Bad Bevensen und nehmen dafür 800 Euro mit nach Hause.

Bereits vor dem Contest konnte im Internet via Online-Voting über den Publikums-Liebling abgestimmt werden. Martens & Talea konnten auch hier die meisten Plattdeutsch-Fans begeistern und gewannen damit 300 Euro Preisgeld. „Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen, der abgestimmt hat“, sagte die erst 12-Jährige Talea Grensemann. „Ich kann es noch gar nicht glauben.“

Die Jury hatte es nicht leicht, unter den zahlreichen hochwertigen und spannenden Beiträgen die Sieger zu ermitteln. Denise M'Baye (Sängerin/Schauspielerin), Jakobus Durstewitz (Musiker/Sänger bei JaKönigJa), Ilka Brüggemann (NDR 1) und Stefan Meyer (Oldenburgische Landschaft) wählten aber schließlich den Song „Lust“ zum besten plattdeutschen Lied des Jahres. „Plattsounds heet bi gode Luun veel Pläseer maakt un weer wies maakt, dat jung Musikers ehr Geföhlen un Gedanken up Platt best utdrücken köönt“, sagte Juror Stefan Meyer.

Dem kann sich Lu Seegers, die Geschäftsführerin der Schaumburger Landschaft, die 2020 und 2021 den Bandcontest ausgerichtet hat, nur anschließen: „Wir sind froh und glücklich, dass Plattsounds in diesem Jahr trotz der schwierigen Bedingungen live stattfinden konnte. Es ist wunderbar, dass die plattdeut­sche Sprache so lebendig ist und junge Menschen sie lieben: Platt macht einfach im wahrsten Sinne einen wunderbaren Sound“.

Plattsounds ist ein Kooperationsprojekt von acht Landschaften und Landschaftsverbänden aus Nieder­sachsen, die den Wettbewerb im Rahmen der Kampagne „Platt is cool“ (www.platt-is-cool.de) umsetzen. Im Jahr 2021 war die Schaumburger Landschaft der Veranstalter.

Das war der Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021

Gemeinsam mit den Eigentümern der Denkmale, den Gemeinden und vielen ehrenamtlich Mitwirkenden luden wir Sie in den Schaumburger Wald und dessen nähere Umgebung ein. Nachdem der Tag des offenen Denkmals im Schaumburger Wald im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, freuen wir uns umso mehr, dass er in diesem Jahr, wenn auch in leicht eingeschränkter Form, in dieser Teilregion stattfinden konnte. Gerade bei den Denkmalen im und um den Schaumburger Wald wird die enge Beziehung zwischen Landschaft und Gebäuden deutlich sowie der ständige Wandel, dem beide unterliegen. Dies zeigt sich insbesondere bei der Umnutzung von Bauernhöfen. Der Reiz vieler Denkmale liegt gerade im Zusammenspiel der Bauphasen mehrerer Epochen und auch neuer Nutzungen. Auch in der landschaftsgestaltenden Land- und Forstwirtschaft haben sich die Bewirtschaftungsformen ständig weiterentwickelt. So hat sich der Wald durch menschliches Zutun vom Urwald über den Hudewald mit landwirtschaftlicher Prägung bis zum heutigen Wirtschaftswald in vielfältigster Weise gewandelt, und dies trifft auch auf die bei ihm liegenden Dörfer zu.

Der „Tag des offenen Denkmals“ lud Sie ein, nicht nur die Denkmale selbst, sondern auch ein interessantes Begleitprogramm zu erleben. Ausstellungen und Führungen, Vorführungen alter Handwerks- und Handarbeitstechniken sowie Angebote für Kinder begleiteten Sie an diesem erlebnisreichen Tag. An der einen oder anderen Stelle wurden auch Getränke und Speisen geboten. Wir möchten uns ausdrücklich bei den Eigentümerinnen und Eigentümern, Akteurinnen und Akteuren des Tages des offenen Denkmals bedanken, die trotz der pandemie-bedingten Planungsunsicherheit ein Begleitprogramm ausgearbeitet hatten. 

Große Ehre für Renate Gewers: Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Trachten erhält den niedersächsischen Verdienstorden

22 Bürgerinnen und Bürger wurden von Ministerpräsident Stephan Weil am Montag, dem 23. August 2021, in der Alten Galerie in Hannover-Herrenhausen mit dem niedersächsischen Verdienstorden im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Zu ihnen gehört auch Renate Gewers, die für ihr großes Engagement für die Trachtenkultur mit dem Verdienstkreuz am Bande geehrt wurde. In seiner Laudatio hob der Ministerpräsident den langjährigen Einsatz von Frau Gewers für die Schaumburger Tracht hervor. Renate Gewers engagiert sich seit 1972, also seit fast 50 Jahren, in der Brauchtumspflege, dem Volkstanz und dem Trachtenwesen. So ist Frau Gewers Gründungsmitglied und Erste Vorsitzende der Volkstanz- und Trachtengruppe Meinsen-Warber, wo sie auch als Tanzlehrerin und Jugendleiterin fungiert. Bei unterschiedlichsten Anlässen im In- und Ausland stellt Frau Gewers die verschiedenen Schaumburger Trachten - von der Konfirmations- bis zur Sonn- und Festtagstracht vor und präsentiert mit dem Perlenstricken alte Schaumburger Handarbeitskultur. Seit 1999 nimmt sie zudem in der Schaumburger Landschaft den Vorsitz der Arbeitsgruppe Trachten wahr und koordiniert ebenso freundlich wie effizient gemeinsame Aktivitäten der Trachtengruppen im Schaumburger Land. Die Schaumburger Landschaft gratuliert Frau Gewers zu dieser ehrenvollen Auszeichnung besonders herzlich!

Mawil wird mit dem Wilhelm-Busch-Preis 2021 für sein Werk geehrt


 

Der Berliner Comic-Autor Markus Witzel alias Mawil wird mit dem diesjährigen Wilhelm Busch-Preis für satirische und humoristische Zeichenkunst und Versdichtung ausgezeichnet. Der Wilhelm-Busch-Preis wird alle zwei Jahre von der Stiftung Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Landschaft und den Schaumburger Nachrichten verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Wilhelm Busch gilt als Wegbereiter des modernen Comics. Jahrzehntelang lebte und arbeitete er in seinem Geburtsort Wiedensahl in Niedersachsen. Seine Zeichnungen und sein brillanter Sprachwitz sind bis heute beeindruckend. Der Wilhelm-Busch-Preis würdigt im deutschsprachigen Raum Autorinnen und Autoren, die sich in ihrer Arbeit der künstlerischen Qualität und der Tradition Wilhelm Buschs verbunden und verpflichtet fühlen. Hierbei sind nicht nur deren Fähigkeiten als satirische Erzähler gefragt, sondern vor allem auch eine ästhetisch-hochwertige Zeichenkunst. Bisherige Preisträger waren Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Vicco von Bülow (Loriot), Ernst Kahl, Franziska Becker, Hans Traxler und Ralf König. 2019 hat Isabel Kreitz den Wilhelm-Busch-Preis erhalten.

Mit Mawil ehrt die Jury in diesem Jahr einen national wie international höchst angesehenen, aber vor allem auch viel gelesenen Comic-Künstler, dessen Auszeichnung für den Wilhelm-Busch-Preis in mehrfacher Hinsicht eine Wegscheide markiert.

So wird mit dem 1976 geborenen Markus Witzel erstmals ein Zeichner geehrt, der auf eine Veröffentlichungshistorie seiner Werke zurückblicken kann, die komplett in das 21. Jahrhundert fällt. Er steht zudem für eine neue Künstler-Generation, die selbstbewusst die Hochschulen für eine ausgewiesene Comic-Ausbildung für sich erobert hat. Im Fall von Mawil war das die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er auch Teil der Monogatari-Gruppe war, der neben ihm Comic-Schaffende wie Jens Harder oder Ulli Lust angehörten, die bis in diese Tage wichtige Protagonisten der deutschsprachigen Comic-Szene sind.

Mawil ist auch der erste Wilhelm-Busch-Preisträger, der in der DDR geboren wurde, wo er seine Kindheit in Ost-Berlin in einer religiös geprägten Familie verbrachte, die den Alltag in kritischer Übereinkunft mit den Erwartungen der sozialistischen Herrschaftsordnung organisieren musste. Von dieser Zeit erzählt auch sein – in Teilen klar autobiographisch konnotiertes – Comic-Schaffen. Allen voran die preisgekrönte Graphic Novel „Kinderland“ von 2014, die zur Zeit des Mauerfalls spielt und für Mawil mit zahlreichen Übersetzungen, darunter einer vielbeachteten französischen Ausgabe, den endgültigen internationalen Durchbruch markierte.

Alle seine Comics zeichnet bereits beginnend mit seinen Frühwerken „Strandsafari“ und „Wir können ja Freunde bleiben“ ein gleichzeitig sehr lockerer wie auch ungemein stilsicherer Zeichenstrich aus – der ganz spezielle Mawil-Stil. Der Künstler selbst siedelt diesen zwischen klassischem Funny und spontanem Krakel an. Die Zeichnungen strahlen so eine ungekünstelte Authentizität aus, die perfekt zu den sehr persönlichen Inhalten seiner Werke passt.

Das bestätigen ganz besonders seine opulenten Comic-Sonntagsseiten, die von 2006 bis 2019 im Berliner „Tagesspiegel“ erschienen. Hier konnte er sich – gepaart mit einer unglaublichen Detailfülle in den Zeichnungen – nicht nur in die Tradition der großen amerikanischen Zeitungs-Comics stellen, sondern eroberte sich mit diesem grandiosen Comic-Schaufenster schon in jungen Jahren ein veritables Massenpublikum.

Das galt erst recht, als Mawil vor zwei Jahren als erster deutscher Comic-Künstler die franko-belgische Traditionsserie „Lucky Luke“ für ein Album übernahm und dem Westernhelden gleich einen Sattelwechsel verpasste – runter von Jolly Jumper und rauf auf einen Drahtesel. Wie er diese sich überraschend gut in das Setting des Originals einpassende Aufgabe bewältigte und gleichzeitig einen authentischen Mawil-Comic ablieferte, unterstreicht die Meisterschaft dieses Künstlers, von dem auch in den nächsten Jahren sicherlich noch Großes zu erwarten ist. Humor, Vielseitigkeit und der genaue Blick auf den menschlichen Alltag zeichneten auch Wilhelm Busch aus. Mawil tritt – ganz in diesem Sinne – würdig in seine Nachfolge.

Bibliographie (Auswahl):

Die Band – Reprodukt, Berlin 2004
Strandsafari – Schwarzer Turm, Hünfeld 2002
Wir können ja Freunde bleiben – Reprodukt, Berlin 2003
„Vom Leben gezeichnet“-Beiträge – Zeitungs-Sonntagsseiten in „Der Tagesspiegel“, Berlin 2006-2019 (Buchausgabe bei Reprodukt, Berlin 2015)
Action Sorgenkind – Reprodukt, Berlin 2007
Kinderland – Reprodukt, Berlin 2014
Lucky Luke Hommage 3: Lucky Luke sattelt um – Egmont, Berlin 2019

Jury des Wilhelm-Busch-Preises:
Prof. Hans-Georg Bögner, SK Stiftung Kultur/SK Stiftung Jugend und Medien der Sparkasse KölnBonn
Prof. Dr. em. Dietrich Grünewald, Kunstdidaktiker, Universität Koblenz-Landau
Martin Jurgeit, Comic-Fachjournalist, u. a. für „buchreport“, Dortmund, und „Der Tagesspiegel“, Berlin
Dr. Gisela Vetter Liebenow, Museum Wilhelm Busch – Dt. Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover

Entwurfskollektion „NeubeTrachten“ ab jetzt als „Schaumburg Fashion“ erhältlich

Mit den Entwürfen des Projekts „NeubeTrachten“ hat die Schaumburger Landschaft in Kooperation mit der Hochschule Hannover eine Kollektion entwickelt, die – inspiriert von der Schaumburger Tracht – alltagstauglich und funktional und zugleich schlicht und elegant ist. Die Kleidungsstücke sind aus nachhaltigen und regionalen Stoffen hergestellt, u.a. aus Leinenstoffen der Leinenfabrik Seegers in Steinhude. Flankiert wird die Kollektion von wunderbaren Accessoires, einem T-Shirt und Stulpen. Es gibt aber auch Regenschirme, Rucksäcke und Taschen, die schön und zugleich äußerst praktisch sind.

Sie können Kontakt zu Julia Eschment aufnehmen, die die Kollektion kreiert hat und die Stücke in ihrem Atelier Nähwerk in Braunschweig maßanfertigt. Maßanfertigung, das heißt auch, dass die Entwürfe auf individuellen Wunsch noch weiterentwickelt oder Details verändert werden können. Die Schaumburg Fashion wird also im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Trägerinnen und Träger „zugeschnitten“.

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