Plattdeutsche Filmclips

Schaumburg in plattdeutschen Filmclips

In den unterschiedlichen Varianten des Schaumburger Platts schildern die „Plattkürers“ Interessantes und Unterhaltsames über ihre jeweiligen Wohnorte. Dabei werden z. B. historische Bauwerke vorgestellt, Anekdoten erzählt und Wissenswertes über die Orte berichtet. Es geht dabei nicht um Vollständigkeit; vielmehr stellen die Filmclips das Schaumburger Platt in seiner Vielfalt dar. Die Schaumburger Landschaft konnte das Projekt mit Unterstützung des Landes Niedersachsen realisieren. Für die professionelle Erstellung der Clips wurde die Filmproduktionsfirma m² aus Hannover gewonnen, die seit vielen Jahren Dokumentationen über Land und Leute in Niedersachsen sowie bundesweite Reportagen für den NDR und andere Fernsehsender produziert. Jan Müller, der kreative Kopf von m², inszenierte die Schaumburger Orte ebenso hochwertig wie originell und fügte zahlreiche Drohnenaufnahmen ein. Diese zeigen die Dörfer und Städte aus ganz neuen Perspektiven. Die jeweils dreiminütigen Clips sind daher ebenso unterhaltsam wie visuell ansprechend. Besonders deutlich wurde, dass die plattdeutsche Sprache und das große Engagement der Sprecherinnen und Sprecher die Orte so faszinierend und liebenswert porträtieren.

Foto: Still aus dem Filmclip Lüdersfeld mit dem „Plattkürer“ Gunnar Heine (Foto: Schaumburger Landschaft)

Auetal
Bückeburg
Bad Nenndorf
Exten
Hörkamp-Langenbruch
Lauenhagen
Lindhorst
Lüdersfeld
Meerbeck
Meinsen, Warber, Rusbend
Steinhude
Sülbeck
Wiedensahl
Wölpinghausen

Plattdeutsche Film-Clips

Plattdeutsche Filmclips

Vor kurzem konnte die Arbeitsgruppe Plattdeutsch der Schaumburger Landschaft ein neues Plattdeutsch-Projekt umsetzen. Dabei wurden neun jeweils dreiminütige Filmclips produziert, die einen digitalen plattdeutschen Reiseführer durch das Schaumburger Land darstellen. Plattdeutsche Sprecherinnen und Sprecher schildern in den verschiedenen Varianten des Schaumburger Platts Interessantes und Unterhaltsames über ihren jeweiligen Ort. So wurden Clips zu den Orten Bad Nenndorf, Bückeburg, Exten, Lauenhagen, Lindhorst, Steinhude, Sülbeck, Wiedensahl und Wölpinghausen erstellt. Dabei werden z.B. historische Bauwerke vorgestellt, Anekdoten erzählt und über die Menschen vor Ort berichtet. Auf diese Weise ergibt sich ein kurzweiliger und origineller Reiseführer durch das Schaumburger Land. Visuell werden die Orte interessant und modern in Szene gesetzt. Für die professionelle Erstellung der Clips konnte die Filmproduktionsfirma m² aus Hannover gewonnen werden, die für den NDR und andere Fernsehsender seit vielen Jahren Dokumentationen über Land und Leute in Niedersachsen erstellt.

Nach einem ersten sehr erfolgreichen Preview für Plattdeutsch-Aktive freut sich die Schaumburger Landschaft sehr, die Filmclips einer größeren Öffentlichkeit vorzuführen, die künftig die Homepage der Schaumburger Landschaft bereichern werden. Wir laden herzlich zu einer kostenlosen Filmvorführung mit Einführung ein

am Montag, 8. April 2024, um 19:30 Uhr,
 in den Phoenix Kurlichtspielen Bad Nenndorf, Hauptstr. 4, Bad Nenndorf.

Aller.Land

Bundesprogramm Aller.Land

„Zukunftsvision Schaumburg 2030: Wie wollen wir (zusammen) leben“.
Schaumburger Landschaft erhält Zuschlag für das Bundesprogramm Aller.Land

Vor kurzem hat die Schaumburger Landschaft in Kooperation mit dem Förderverein ehemalige Synagoge e.V., dem Kulturzentrum Alte Polizei und der Gemeinde Pollhagen den Zuschlag für das o.g. Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Aller.Land“ erhalten. Ziel des Bundesprogramms, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert wird, ist es, neue Allianzen zwischen Kultur und Demokratiearbeit, politischer Bildung und Regionalentwicklung zu formen.

Das Projekt „Zukunftsvision Schaumburg 2030“ möchte mit Mitteln der kulturellen und demokratischen Bildung Zukunftsvisionen für das gesellschaftliche Leben in Schaumburg im Jahr 2030 spinnen. Ein niedrigschwelliges Medium dafür ist die Kultur. Unterhaltend, ästhetisch bildend und experimentell prägt sie lokale und regionale Traditionen, kann gesellschaftliche Themen aufnehmen und sie in Form von Musik, Theater, Tanz oder kreativem Schreiben behandeln. Leitend ist dabei die Frage: Woher kommen wir, was hat uns geprägt und wie wollen wir in Zukunft leben?

In einer ersten Projektphase geht es 2024 darum, ein vielschichtiges Netzwerk und ein tragfähiges Konzept für beteiligungsorientierte Kulturvorhaben zu entwickeln. Dazu möchte die Schaumburger Landschaft mit ihren Kooperationspartnern mit einer großen Bandbreite an Initiativen, Vereinen und Institutionen zusammenarbeiten, die sich auf eine kulturell-gesellschaftliche Zukunftsreise begeben. Dazu eingeladen werden die vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Institutionen und Vereine im Schaumburger Land – Gemeinden, Schulen, Kreisjugendfeuerwehren, die Dorf- und Landjugenden, Sportvereine, Kulturvereine, Heimatvereine, Trachtengruppen, Amateurtheater, die Kirchen und religiöse Gemeinschaften oder Initiativen wie das Lauenhäger Bauernhaus und viele mehr. Auf diese Weise können ganz unterschiedliche Bevölkerungsgruppen angesprochen werden.

Als Projektideen könnte man etwa Dorfgeschichten, wie sie der Vater des Comics, Wilhelm Busch, in seinem Geburts- und Lebensort Wiedensahl im 19. Jahrhundert entwickelte, vielschichtig auf die Gegenwart beziehen und fragen, wie Menschen künftig zusammenleben können. Relevant für die Demokratiebildung ist Pastor Mensching, der während der NS-Zeit verfolgte Menschen versteckte. Seine Biografie könnte z.B. Ausgangspunkt für ein intergenerationelles theaterpädagogisches Projekt sein.  Beispielgebend könnte auch der bereits existierende landkreisweite Schreibwettbewerb „Spuren schreiben“ sein, bei dem sich Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise mit Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Fluchterfahrungen auseinandersetzen. Angestrebt werden zudem kulturelle Projekte, die sich mit der Veränderung sozialer Strukturen in den Dörfern und Kleinstädten, z.B. im Zuge von wirtschaftlichem Strukturwandel und Migration beschäftigen.

Ein erster Workshop, der interessierten Initiativen, Vereinen und Institutionen vernetzen und ihnen Inspirationen und inhaltliche Ansätze für mögliche Projektideen vermitteln soll, findet am 30. Mai von 18 bis 20 Uhr im Kulturzentrum Alte Polizei in Stadthagen statt. Am 19. September werden in Form einer Ideenwerkschau in der Aula des Ratsgymnasiums Stadthagen dann erste Projektvorhaben vorgestellt – begleitet von Musik und einer unterhaltsamen Moderation durch Frank Suchland. Der besondere Reiz liegt in partizipativen und hybriden Projekten, die unterschiedliche Kulturen zusammenführen. Wie wäre es z.B., wenn die Schaumburger Tracht mit Second-Hand-Kleidung und Upcycling im Sinne der Nachhaltigkeit kombiniert wird?

Im Dezember 2024 stellt die Schaumburger Landschaft mit ihren Kooperationspartnern und unterstützt vom Landkreis Schaumburg dann den Antrag für eine zweite, dann fünfjährige Projektphase, in der die neuen Projektzusammenhänge dann weiter ausgearbeitet und umgesetzt werden können.

Denkmalkindergärten

Denkmalkindergärten

Das von der Schaumburger Landschaft initiierte und betreute Projekt „Denkmalpädagogik in Kindergärten und Grundschulen“ geht in die nächste Runde: noch bis Ende März können sich interessierte Kindergärten und Grundschulen zu einer Exkursion anmelden. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr das Schloss Baum mit Grabpyramide, das Lauenhäger Bauernhaus, das Museum Bückeburg und das Stift Obernkirchen. Neben diesen historischen Orten stehen interessierten Grundschulen zusätzlich Teile der Rintelner Altstadt für einen spannenden Ausflug in die Geschichte zur Verfügung.

Ziel dieser denkmalpädagogischen Aktionstage ist es, die Gedanken und Werte der Denkmalpflege bereits für die Jüngsten erlebbar zu machen und sie für ihre historische Umwelt, die Schaumburger Landschaft und Natur zu begeistern. Mit dem Einstieg in die kulturelle Bildung im Kindergarten- und Grundschulalter sollen erste positive Erinnerungen geschaffen werden, die junge Menschen prägen und sie künftig motivieren, sich für den Schutz und die Pflege ihres kulturellen Erbes zu engagieren. Jeder Aktionstag vor Ort und am Denkmal bildet zu unterschiedlichen Themenbereichen von Archäologie, Kirchen und Schlössern bis hin zu landwirtschaftlichen Gebäuden, Gärten und Parks sowie Natur- und Landschaftspflege eine abgeschlossene Einheit. Neugier und Wissensdurst der Kindergarten- und Grundschulkinder bilden dafür die auslösenden Momente.

Dank einer ausgefeilten didaktischen Methode können Kindergarten- und Grundschulkinder erfahren, was ein Denkmal sein kann und welche Bedeutung es hat. Frühzeitig wird so auch ein Interesse an Heimatgeschichte und -verständnis geweckt – eine Voraussetzung, um kulturelles Erbe später zu pflegen.
Aus den Kindern werden so kreative und innovationsfreudige Menschen, die die historisch gewachsene Umwelt und Natur als ihre Kulturlandschaft und als Bereicherung ihres Lebens erkennen, sie schützen und bewahren.

 

Download Anmeldung Kindergärten                      Download Anmeldung Grundschulen

Allvin Präsidententreffen

ALLviN-Präsidententreffen

Landschaften und Landschaftsverbände kommen mit Minister zusammen

Am 18. Februar berieten sich die Präsidenten der niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbände in Hannover über ihre Arbeit. Die Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft (ALLviN) zusammengeschlossen, um gemeinsame Ziele abzustimmen und zu verfolgen. Im Anschluss an das Präsidententreffen, an dem auch die jeweiligen Geschäftsführungen teilnahmen, kamen die Landschaftsvertreterinnen und -vertreter mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, zu einem Austausch zusammen. Sie übergaben dem Minister ein Positionspapier und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit.

Die Präsidenten und Geschäftsführungen von ALLviN mit Kultur- und Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Foto: ALLviN