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Burg Hus Aren (2011)

Von Hus Aren (oder Burg Arnheim) in der Bückeburger Niederung existierte bislang keine verlässliche Kartierung der obertägig sichtbaren Spuren der hochmittelalterlichen Burg. Diese sowie ein Blick in den Boden mittels geophysikalischer Methoden wurden Anfang 2011 durch M. Thede und eastern atlas realisiert.

Messwagen für die geomagnetische Untersuchung der Burg Hus Aren

 

Zehntscheune Stadthagen (2009)

Die Zehntscheune unweit des Schlosses in Stadthagen geht im Kern wohl auf das 16. Jahrhundert zurück. Im Vorfeld von Sanierungen wurden Sondagen im Bodenbereich durchgeführt. Verschiedene Fußbodenniveaus bis mindestens 1 m Tiefe belegen einen deutlichen Schichtzuwachs im ehemaligen Schlossbezirk. Die durch Schrift- und Bildquellen bekannten wichtigsten Umbauphasen um 1750/51 und am Ende des 19. Jahrhunderts lassen sich anhand von freigelegten Mauern nachzeichnen. Die Backsteineinfassung eines Badebeckens bestätigt die Nutzung als „Herrschaftliches Bad“ in alten Grundrissen und ist Zeugnis der Badekultur dieser Zeit.

 

Burg Wölpe Erichshagen (2011)

Im Herbst 2011 wurden in Erichshagen durch eine Reliefkartierung und geophysikalische Messungen Umland und Burghügel der Burg Wölpe erkundet (M. Thede, Eastern Atlas). Luftbilder, Bohrungen, Begehungen sowie Archivrecherchen lieferten weitere Erkenntnisse zu diesem zentralen Ort für die mittelalterliche und neuzeitliche Geschichte der Region.

Luftbild von Burg Wölpe mit bewachsenem Burghügel links und Anzeichen für eine Grabenanlage im Bewuchs

 

Lucca-Burg Loccum (2011)

Im Relief erstmals modern vermessen wurde die Lucca-Burg bei Loccum (M. Thede), die die Keimzelle des Klosters darstellt. Seit den Altgrabungen ist dies die erste Dokumentation der Fundstelle.