Projektarchiv
Wilhelm-Busch-Preis 2011
Wie in den vergangenen Jahren wurde der Kulturpreis 2011 wieder in zwei Sparten vergeben. Die Stiftung der Sparkasse Schaumburg, die Schaumburger Landschaft und die Schaumburger Nachrichten dotieren den Wilhelm-Busch-Preis mit 10.000 € und den Wilhelm-Busch-Förderpreis, der für unbekannte Autoren gedacht ist, mit einem Preisgeld von 1.500 €. Der Wilhelm-Busch-Preis selbst wird nicht ausgeschrieben, sondern eine externe Jury wählt einen Auszuzeichnenden aus. Es sollen Künstler ausgezeichnet werden, die im Sinne und in der Tradition Wilhelm Buschs arbeiten. Das soll sich ausdrücklich nicht nur auf Versdichtung beziehen, sondern es kommen auch Karikaturisten, Autoren und andere Künstler in Frage, die, ebenso wie Busch zu seiner Zeit, in einem oder mehreren Genres Außerordentliches leisten.
Am 21. September 2011 nahm der Hamburger Künstler Ernst Kahl
im vollbesetzten Saal des Stadthäger Ratskellers den Wilhelm-Busch-Preis entgegen. Die Jury urteilte, er sei ein brillantes Multitalent, nämlich Maler, Zeichner, Objektkünstler, Autor, Filmemacher, Hörbuchsprecher, Songschreiber und Musiker. Kahl habe nicht nur den Begriff der Komik, sondern auch der Kunst neu definiert. Als Entwickler und Avantgardist erschaffe er neue Welten. Zwei Laudatoren würdigten die ganze Bandbreite der Arbeit Kahls. Der erste Laudator F.W. Bernstein bekannte, er sei nur für den Strich, also für den Zeichner Ernst Kahl zuständig. Kahl wolle nicht nur zeichnen, sondern er wolle eine Geschichte erzählen. Wiglaf Droste beschrieb Ernst Kahl als Satiriker. Für Ernst Kahl finge der Spaß an, wo er für andere schon aufhört. Er sei ein zurückhaltender und stiller Provokateur. Auf der Leinwand wurden Filmausschnitte, Zeichnungen und Kurzfilme von Kahl gezeigt, um dem Publikum einen Eindruck der Breite des Schaffens von Kahl zu vermitteln. Kahl rezitierte aus einen Werken, zunächst in Gedenken an seinen jüngst gestorbenen Pudel Manfred „der schönste Hund im Rudel, das ist und bleibt der Pudel“.
Den Förderpreis für humoristische und satirische Versdichtung bekamen Barbara Bürger, Antje Mesdag und Fritz Hans Rückel.
Tag des offenen Denkmals
am 11. September 2011 in Stadthagen und Umgebung.
Gemeinsam mit den Eigentümern der Denkmale, den Gemeinden und vielen
ehrenamtlich Mitwirkenden haben wir am 11. September 2011 von 10 bis 18 Uhr nach
Stadthagen und Umgebung eingeladen.
Private Eigentümer, Denkmalpfleger, ehrenamtliche Helfer und engagierte Vereine, die sich der Erhaltung historischer Bauten und Städten widmen, leisteten alle einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des Reichtums unseres kulturellen Erbes. Sie öffneten ihre Denkmale, die sonst nicht allgemein zugänglich sind oder trugen dazu bei, Bekanntes einmal anders zu sehen.
Informationen zu den Denkmalen, die am 11.09.2011 geöffnet waren, entnehmen Sie bitte unserem Prospekt 2011
Plattdeutscher Tag 27. Juni 2010
Kulturpreis Schultheater 2009
Der Landkreis Schaumburg vergab erstmalig seinen Kulturpreis ausschließlich an Kinder und Kugendliche dieses Landkreises. Der Kulturpreis 2009, der im Wechsel für verschiedene Bereiche in der Regel alle zwei Jahre ausgeschrieben wird, ging 2009 an das Schultheater.
Die Preisverleihung ist Anerkennung, Wertschätzung und verstand sich auch als Förderung der kreativ-künstlerischen Kompetenzaneignung der Kinder und Ju8gendlichen. In der Fülle der unterschiedlichen Wettbewerbsbeiträge spiegelten sich die kreative Vielfalt und gestalterische Möglichkeit des Theaterspiels im Schulalltag des Landkreises Schaumburg. Von Rinnteln bis Bad Nenndorf, von bückeurg über Rodenberg ins Auetal bis hinüber nach Stadthagen; von der Grundschule über die Förderschule bis hin zum Gymnasium - überall fanden sich begeisterte Kinder und Jugendliche, die angeleitte von engagierrten Pädagogen, ihre krreativn, künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten schärften und diese quirlig und mit viel Spaß auf den Brettern der Bühne umsetzten.
Die Preisträger 2009 sind die Integrierte Gesamtschule Schaumburg und das Gymnasium Bad Nenndorf mit ihren herausragenden Produktionen in den Sparten Musik- und Sprechtheater.
Kulturpreis Landschaft 2005
Der Landkreis Schaumburg vergab zum vierten Mal seinen Kulturpreis, der im Wechsel für verschiedene Bereiche ausgeschrieben wird. 2005 wurde der Kulturpreis als Anerkennung für die persönliche Initiative zur Erhaltung und Gestaltung von Landschaft, in der sowohl die Schönheit der Natur als auch das vielfältige Wirken von Menschen sichtbar wird, vergeben.
Zur Jury gehörten Prof. Dr. Alfons Dworsky, Universität Hannover; Linda Anne Engelhardt, Stiftung Niedersachsen, Hannover; Prof. Dr. Hansjörg Küster, Universität Hannover/Niedersächsischer Heimatbund; Angela Rekate, Hameln und Prof. Dr. Hans Hermann Wöbse, Universität Hannover.
Die Jury wählte vier Projekte aus, die mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 € bedacht wurden. Der "Preis für sensible Rekonstruktion in einer gewachsenen Kulturlandschaft" ging an den Förderverein Lauenhäger Bauernhaus e. V. in Hülshagen für die erfolgreiche Umsetzung des Lauenhäger Bauernhauses und der gelungenen Integration in das Gelände.
Einen "Preis für beispielhaftes Miteinander" erhielt die Initiativgruppe "Spurensuche Schaumburger Land", die seit 1999 historische Kulturlandschaftselemente in einer Datensammlung erfasst, um das Wissen um Zeugnisse historischer Landnutzung zu bewahren. Thomas Zerner, Bückeburg, erhielt den "Preis für eine zukunftsweisende Sicht der Verbindung von Natur und Kultur" für die Strategieplanung zum Erhalt und zur verträglichen Gestaltung der kulturhistorisch bedeutsamen kleinen Wasserkraftnutzung an der Exter.
Einen "Sonderpreis für eine gelungene Einzelinitiative zur Erhaltung eines Kulturlandschaftselementes" erhielt Otto Freiherr von Blomberg, Nienfeld, für die Erhaltung der Schneitelhainbuchen - Alleen am Schaumburger Grenzknick. Die Preise wurden am 5. Oktober 2005 im Bauernhaus Lauenhagen durch Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier überreicht. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Hansjörg Küster zum Thema "Mensch und Landschaft". Die Stiftung Sparkasse Schaumburg förderte den Kulturpreis.
Die Schaumburger Landschaft übernahm die Organisation von der Ausschreibung bis zur Preisverleihung.
Kulturpreis Denkmalpflege 2003
Der Kulturpreis Denkmalpflege wurde durch den Landkreis Schaumbrg vergeben, in Zusammenarbeit mit der Schaumburger Landschaft und mit Unterstützung der Stiftung Sparkasse Schaumburg.
Der Landkreis Schaumburg vergab zum dritten Mal seinen Kulturpreis, der im Wechsel für verschiedene Bereiche in der Regel alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Bewerber und Bewerberinnen müssen ihren Wohnsitz in Schaumburg haben oder durch Geburt, Leben oder kulturelles Wirken mit Schaumburg verbunden sein. Der Kulturpreis wurde 2003 als Anerkennung für Verdienste um die Erhaltung von Kulturdenkmalen im Schaumburger Land vergeben.
Ausgezeichnet wurde die persönliche Initiative zur Erhaltung von Kulturdenkmalen, der besondere Einsatz bei der Vermittlung des Denkmalschutzgedankens, vorbildliche Instandhaltung, fachgerechte Restaurierung, sinnvolle Nutzungskonzepte und beispielhafte Lösungen für die Verbindung von alter und neuer Bausubstanz. Das Ergebnis der Auswahl durch die Jury ist ein erster Preis, zwei zweite Preise, zwei Preise für Initiativen und ein Sonderpreis der Stiftung Sparkasse Schaumburg für die gelungene Verbindung von alter und neuer Bausubstanz.

